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Der Hund / Dreieckshaltung / Adhomukha Savanasana

Der Hund / Dreieckshaltung / Adhomukha Savanasana

Der Hund / Dreieckshaltung / Adhomukha Savanasana
Der Hund / Dreieckshaltung / Adhomukha Savanasana

Der Hund ist unter verschiedenen Namen in und außerhalb der Yogawelt bekannt. Es handelt sich um eine Umkehrhaltung, die auch in dem verbreiteten Sonnengruß vorkommt.

Es ist eine wunderbare Dehnübung, besonders für Schultern, Nacken und Rücken, die so manche Verspannungen lösen kann.

Was diese Übung für Dich tut:

  • Sie wirkt positiv auf Dein Nervensystem
  • Wirkt generell um Dich aus einem „Tief“ wieder hochzuziehen
  • Fördert Deine Geduld
  • Wirkt gegen Stress und Überforderung
  • Gut für Dein Verdauungssystem
  • Stärkt Deine Aura
  • Gut gegen Müdigkeit
  • Erhöht das Selbstbewusstsein
  • Fördert Blutzirkulation im Kopf
  • Wirkt auf Arme und Schultern und Brustwirbelsäule.
  • Wirkt auf Deine Bauchorgane und Dein Zwerchfell.
  • Vorbeugend gegen Osteoporose

 

  • Nach der Geburt für Frauen gut
  • Organe werden wieder hochgezogen
  • Lindert Menstruationsbeschwerden

Der Hund wirkt auf Dein 1. Muladhara / Wurzel-Chakra. Dies ist u.a. dafür da, dass Du Dich stabil und sicher in dieser Welt aufgehoben fühlst.

Schritt für Schritt in die Übung kommen:

Du kannst diese Haltung aus dem Fersensitz heraus ausführen.

Komme in den Vierfüßler Stand und stelle dabei Deine Hände, mit weit gespreizten Fingern, Schulterbreit auseinander auf.

Deine Füße sind Hüftbreit auseinander.

Stelle Deine Zehen auf und komme mit dem Po nach hinten bevor Du die Beine nach oben streckst.

Strecke Deinen Po nach oben und hinten.

Du bildest nun möglichst 2 gerade Linien. Eine von Deinen Handgelenken zu den Hüften und Eine von den Hüften zu den Fersen.

Achte darauf Dein Gewicht gut zu verteilen. Um Deine Handgelenke zu schonen, verteile Dein Gewicht auch auf Deine gespreizten Finger, und drücke Deine Fingerkuppen in Deine Unterlage.

Versuche Deine Beine bestmöglich zu strecken und Deine Fersen Richtung Boden zu ziehen.

Strecke Deine Nacken, in dem Du Dein Kinn anziehst.

Setzte Dich nicht unter Druck, die Übung perfekt zu machen. Jeder Mensch bringt seine individuelle Anatomie mit sich.

Du schließt Deine Augen und atmest lang und tief ca. 26-mal in diese Haltung hinein.

Um die Übung abzuschließen, atmest Du aus und senkst langsam Deinen Po wieder auf die Fersen. Atme wieder ein und löse die Haltung. Entspanne Dich.

Wann Du auf den Hund verzichten solltest:
  • Bei Kopfschmerzen
  • Bei hohem Blutdruck
  • Wenn Du schwanger im letzten Trimester bist.

 

Der Ego-Vernichter /  Ego Eradicator

Der Ego-Vernichter /  Ego Eradicator

Das Wort Ego ist in unserem heutigen, herkömmlichen Gebrauch oft negativ besetzt, obwohl es grundsätzlich weder gut noch schlecht ist. Gehe achtsam mit Dir und Deinen Gefühlen um und achte auch auf Dein Verhalten. Wann bist Du echt/authentisch?  Tust Du auch etwas aus einem Geltungsbedürfnis heraus? Wann tust Du etwas aus Ehrgeiz oder vielleicht auch aus Unsicherheit oder Angst heraus? Befreie DIch von negativen Ego-Anhaftungen und Blockaden.

Was diese Übung für Dich tut:

  • Sie unterstürzt Dich dabei, Dein Ego loszulassen
  • Sie wirkt positiv auf Dein Herz
  • Sie klärt Deinen Geist
  • Sie versetzt Deine Gehirnhälften in einen wacheren Zustand
  • Sie öffnet Deine Lungen
  • Sie stärkt Deine Aura
  • Sie unterstützt Dich dabei die Erfahrung des Getrenntseins zu überwinden, hin zu dem Bewusstsein des Eins seins.

Der Ego Vernichter wirkt auf Dein 4. Herzchakra / Anahata.

Themen des 4. Chakras sind u.a. dass Du Mitgefühl, Freundlichkeit und Vergebung leben kannst. Wahrhaftig und dabei aber freundlich zu sprechen zeigt diese Kraft. Gibt es hier ein Ungleichgewicht herrschen z.B.: Trauer, Verschlossenheit und Angst vor Ablehnung.

Schritt für Schritt in die Übung kommen:

Du kannst diese Übung in der einfachen Haltung (Schneidersitz) oder im Fersensitz ausführen.

Setze Dich aufrecht hin, Deine Schultern ziehst Du nach hinten/unten. Achte darauf, ein eventuelles Hohlkreuz auszugleichen und spanne Deine Nackenschleuse – Jalandhar Bandh an. (Ziehe Dein Kinn etwas an den Hals heran, damit sich dort keine Energie staut.)

Achte während der Übung darauf, dass Deine Schultern unten bleiben.

Mit dem nächsten Einatmen hebst Du die Hände und streckst Deine Arme, 60 Grad, hoch. Achte darauf, ob Deine Arme während der Übung absinken, dann ziehe sie wieder hoch auf 60 Grad.

Deine Finger, bis auf den Daumen rollst Du ein und Dein Daumen ist gestreckt.

Deine Ellenbogen sind durchgedrückt, Dein Rücken und Deine Arme sind nach oben gestreckt.

Du schließt Deine Augen und konzentrierst Dich auf den Bereich über Deinem Kopf.

Führe für 1-3 Minuten den Feueratem aus.

Um die Übung abzuschließen, atmest Du ein und führst die Daumen über Deinem Kopf zusammen. Dann öffnest Du die Fäuste, atmest aus und ziehst Deine Wurzelschleuse (Mulbandh). Atme wieder ein und löse die Haltung. Entspanne Dich.